Tipps für das Recruiting im digitalen Zeitalter

„Recruiting 4.0“, das war das Thema des heutigen Arbeitskreises Digitalisierung. Rund 20 Interessierte trafen sich bei bestem Wetter bei Volker Rumstich Transporte GmbH in Parchim. Fachkräfte finden und binden, wird im digitalen Zeitalter – insbesondere für die neue Azubi-Generation Z – immer wichtiger. Aber wie tickt die Generation Z und worauf sollte man als Arbeitgeber achten? Dazu gab Patricia Hennings von MANDARIN MEDIEN hilfreiche Tipps und in einem kurzen Live-Check, wertvolle Hinweise für die Gestaltung der eigenen Karriereseiten. Wie Azubi-Marketing noch aussehen kann, zeigte Carolin Rödiger von der landesweiten Fachkräfteinitiative „Durchstarten in MV“. Unternehmen können dabei auf dem Online-Portal www.durchstarten-in-mv.de
ihre Ausbildungsangebote oder auch ihren „Tag der offenen Tür“ kostenlos veröffentlichen und Auszubildende, Eltern und Wegbegleiter gezielt ansprechen. Tobias Böse von der Kreishandwerkerschaft Nordwestmecklenburg-Wismar stellte zum Abschluss spontan die hauseigene Kampagne „Das Beste am Handwerk“ vor. Auf kreative Art werden hier Print und Digital verknüpft. So fangen Plakate von Azubis und Meistern zu sprechen an, wenn man über ihre QR-Code-Münder scannt – ein wirklich innovatives Ausbildungsmarketing!

Ein großer Dank geht an alle Referenten für ihre tollen Beiträge und an Frau Katja Rumstich für die schönen Räumlichkeiten!

Pilotfortbildung des IMBSE zur Ausbilder-Azubi-Kommunikation

Wie gelingt es uns die Auszubildenden besser an Bord unseres Unternehmens zu nehmen?

Unser Praxisworkshop am 8. und 9. März in Krefeld nahm dieses Thema unter die Lupe. Angesichts einer hohen Anzahl vorzeitiger Ausbildungsabbrüche und einer sinkenden Ausbildungsbeteiligung von Unternehmen, ist es legitim, die bestehende Praxis zu hinterfragen. Zu gucken, was gut funktioniert und wo es besser geht und welche Mittel dabei helfen, ist auch Gegenstand bei vierpunkteins.

„Für die Ausbildungsbeziehung und Kommunikation bietet auch die Digitalisierung an dieser Stelle die eine oder andere Hilfestellung.“

In interaktiven Teamübungen ging es darum, wie die ersten 100 Tage im Onboardingprozess gestaltet werden können und wie schon vor dem Start die Weichen positiv gestellt werden. Wir beobachten, dass das Interesse an „Blue Collar Berufen“ unter Jugendlichen seit Jahren insgesamt abflaut. Ob im Gartenbau, auf dem Bau, als Maler und Lackierer oder in der Lebensmittelverarbeitung – die Berufswahlpräferenzen liegen in der Regel anderswo. Daraus ergibt sich, dass diese Berufe überwiegend von jungen Menschen gewählt werden, die über geringere schulische oder auch deutschsprachliche Basiskenntnisse verfügen.

„Unternehmen, die weiterhin auf Ausbildung setzen, müssen andere Wege gehen und ihre Anforderungen bzw. einige Methoden an die Gegenwart anpassen.“

Im Umkehrschluss bedeutet dies für den Betrieb auch, dass ein besseres Zusammenspiel und ein höherer Aufwand mit Blick auf das berufsschulische Lernen und die Kooperation mit den Berufsschulen nötig sind.

Die Online-Berichtsheftführung und digitale Dokumentationssysteme bieten interessante Lösungen, um die Abstimmung zwischen den Beteiligten zu verbessern und Lernfortschritte einheitlich zu überprüfen. Dies war ein Schwerpunktthema an Tag zwei unserer Fortbildung, präsentiert von Anne Stapf. Eine Reihe von Apps können das Lernen attraktiver machen. Und wenn es, trotz Onboardingplan und technologischer Werkzeuge, nicht so rund läuft wie gewünscht? Im Workshop wurden Zielvereinbarungsgespräche nach dem SMART-Verfahren geübt, Motto-Ziele und Regeln für ein gutes Feedback in den Blick genommen. Auch zwei Berufsberaterinnen der Agentur für Arbeit nahmen teil und gewährten interessante Einblicke in ihre Beratungspraxis.


vierpunkteins Fortbildung

Auszubildende mit an Bord nehmen

Fortbildung zu Onboarding-Strategie, Ausbilder-Azubikommunikation und Online-Berichtsheft

www.pixabay.com

Manchmal kracht es zwischen dem Azubi und dem Ausbildenden, aus dem „Krach“ kann sich schnell ein Rückzug aus der Ausbildungsbeziehung entwickeln. Immerhin 25% der in Deutschland eingetragenen Ausbildungsverhältnisse werden frühzeitig gelöst. Besonderes Konfliktpotenzial in der Ausbildungsbeziehung besteht in der Kommunikation und den unterschiedlichen Erwartungen zwischen den Beteiligten. Anlass für Kritik bietet zudem immer wieder die Dokumentation der Ausbildungsnachweise.


Best-Practice Beispiel aus dem Handwerk

Digitalisierung im Handwerk – wie Apps, Barcodes und Drohnen bei der Steffen Huber GmbH richtungsweisend eingesetzt werden

Das folgende Interview wurde von Julia Jenzen für die Unternehmerzeitung (UZ) des Unternehmerverbandes Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. geführt. Das vollständige Interview befindet sich in der Ausgabe 4/2018 und ist als PDF verfügbar.

Podcast: Maker Space in Duisburg

Tüftler und Technikbegeisterte treffen sich regelmäßig im Maker Space. Die beiden Duisburger Oliver Jantz und Florian Brors haben kürzlich den Verein Duisentrieb gegründet. Sie laden Interessierte ein, mitzumachen, ihre Geräte zu reparieren oder neue mit geringem Kostenaufwand selbst zu bauen. Hier kann man zum Beispiel einen 3D-Drucker oder eine CNC-Phräse ausprobieren. Außerdem richten sich die Angebote an Jugendliche und Auszubildende, die hierüber einen Zugang zu Technik und zur Maker-Szene finden können.

Maker Space in Duisburg (29 min.)

Arbeitskreis Digitalisierung/Personalwesen zum Thema „Azubi-Recruiting 4.0“ vom 19.06.2018

Das Thema Fachkräfte wurde auch bei unserem Arbeitskreis Digitalisierung/Personalwesen zum Thema „Azubi-Recruiting 4.0“ aufgegriffen. Ca. 40 Teilnehmer trafen sich hierzu in den Räumlichkeiten der Firma EGGER Holzwerkstoffe Wismar GmbH & Co. KG. Nach der Begrüßung durch den Hausherrn Ralf Lorber stellte Julia Jenzen vom Verband eine vom UV gestartete Kurzumfrage zur Generation Z (geboren zwischen 1995 – 2010) vor, bei der vorab 27 Schüler unterschiedlicher Schulen befragt wurden. Fazit dieser Umfrage ist, dass etwa die Hälfte der befragten Schüler anstreben, eine Ausbildung nach der Schulzeit zu beginnen und ca. 30 % wissen noch nicht, was sie nach der Schule machen wollen. Fazit dieser Umfrage: die große Chance der Ausbildungsberufe! Umkehrschluss: Potential zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in unserer Region ist vorhanden.

 

 

E-Learning: State of the Art

Einen Überblick über die wichtigsten Werkzeuge im E-Learning bietet unser vierpunkteins-Netzwerkpartner und Experte Dr. Lutz Goertz vom mmb Institut. In der beruflichen Aus- und Weiterbildung spielen unterschiedliche Tools für das onlinegestützte Lernen eine immer größere Rolle und sind vielerorts schon eine Selbstverständlichkeit.

Was ist gegenwärtig State of the Art?

Schauen Sie sich dazu unseren 7-minütigen Erklärfilm (by DEKRA Media) auf Learning Insights an:

https://www.learning-insights.de/wp-content/uploads/2018/07/4punkt1-e_learning-goertz.mp4?id=1 (externer Link)

Moderierte Erklärfilme – worauf kommt es an?

Erklärfilme werden immer beliebter, denn sie dienen als praktische Hilfe, um Sachverhalte gut verständlich darzustellen. Sie kommen auch in betrieblichen Digitalisierungsprozessen und kurzen Lernsequenzen zum Einsatz.

Die Anwenderinnen und Anwender können orts- und zeitungebunden – also „in aller Ruhe“ – Informationen aufnehmen. Doch wie funktioniert ein professioneller Erklärfilm und was zeichnet ihn aus?

Schauen Sie sich dazu unser Erklärvideo (by DEKRA Media) auf Learning Insights an:

https://www.learning-insights.de/wp-content/uploads/2018/07/sonja-praxismodul.mp4?id=0 (externer Link)

App des Monats – obob Baustellendokumentation

Mit dieser praktischen App können Sie Baustellen-Fotos synchron im Team verwalten und mit Zusatzinformationen versehen. Dabei übernimmt die App automatisch viele Eingaben, die Sie sonst manuell machen müssten, wie etwa die Zuordnung eines Fotos zu den zugehörigen Adressdaten. Über die App sind Sie außerdem jederzeit mit dem Büro verbunden und können sich problemlos mit anderen Gewerken vernetzen. Somit unterstützt Sie die App bei der notwendigen, aber zeitintensiven Baustellendokumentation, sodass Sie sich Ihrem Tagesgeschäft widmen können – Denn Zeit ist bekanntlich Geld.

Obob ist im Google Play-Store kostenlos verfügbar (eine IPhone-App folgt in Kürze).

Hier gehts zum Download

Weitere Informationen hier

Berufserkundung in 360 Grad

Dein erster Tag, so nennt sich ein Berufsorientierungsangebot, mit dessen Hilfe Neugierige Ausbildungsumgebungen realitätsnah erkunden können. Die ca. dreiminütigen Filme sind so produziert, dass die Betrachter mit einer VR-Brille (auch ohne geht’s) Einblicke in den Ausbildungsalltag von Unternehmen erhalten. Adressiert werden Schülerinnen und Schüler sowie Betriebe, die sich auf diesem Wege als Ausbildungsunternehmen präsentieren möchten.

www.deinerstertag.de

Die SchulePLUS GmbH ist ein Sozialunternehmen aus Berlin.