Podcast: Maker Space in Duisburg

Tüftler und Technikbegeisterte treffen sich regelmäßig im Maker Space. Die beiden Duisburger Oliver Jantz und Florian Brors haben kürzlich den Verein Duisentrieb gegründet. Sie laden Interessierte ein, mitzumachen, ihre Geräte zu reparieren oder neue mit geringem Kostenaufwand selbst zu bauen. Hier kann man zum Beispiel einen 3D-Drucker oder eine CNC-Phräse ausprobieren. Außerdem richten sich die Angebote an Jugendliche und Auszubildende, die hierüber einen Zugang zu Technik und zur Maker-Szene finden können.

Maker Space in Duisburg (29 min.)

Das Studiogespräch wurde in Kooperation mit dem Medienforum Duisburg als lokale Radiosendung aufgezeichnet und ausgestrahlt. Moderation: Tarek Lababidi.

Oliver Jantz, Florian Brors, Tarek Lababidi (oben)
Weitere Informationen:

www.duisentrieb.de
www.du.nrw-radios.de

Der d.a.v.i.t. Koffer bereichert Ausbildung 4.0 Veranstaltung in Gummersbach

Unser Projektteam NRW nahm am 21. November am Thementisch „Ausbildung 4.0 – Best Practice“ der Kollegen aus „Fit in Ausbildung; Perspektive 4.0!“ teil und stellte den Medienkoffer „d.a.v.i.t.“ vor.

Insgesamt 46 Gäste nahmen an sieben Thementischen und drei thematischen Inputs teil.  Jan Kutscha und Michael Trommen veranschaulichten in ihrem Beitrag, dass Auszubildende durch den d.a.v.i.t. zum digitalen Botschafter eines Unternehmens werden und ihren Arbeitgeber auf diesem Wege attraktiv und dynamisch für zukünftige Auszubildende präsentieren können. Außerdem unterstützt d.a.v.i.t. als mobiles Produktionsstudio die Anwendungskompetenz digitaler Medien.

Hierzu ein kurzes Interview mit Jan Kutscha und Michael Trommen über deren Besuch bei der Best-Practice-Veranstaltung in Gummersbach.  

Jan Kutscha, Michael Trommen

Frage: Ihr habt ja bekanntlich schon mehrere d.a.v.i.t. Schulungen mit Azubis durchgeführt. Welche Erfahrung habt ihr dadurch bereits gewonnen?

Jan Kutscha: Die Auszubildenden sind von der Möglichkeit, eigene Kurzvideos zu drehen, begeistert und zeigen großes Engagement. Um langfristig positive Effekte zu erzielen, müssen sie aber durch ihren Betrieb oder die Berufsschule auch Zeit und Raum für weiteres Arbeiten mit dem d.a.v.i.t. erhalten. Auch eine mediendidaktische Begleitung ist sinnvoll.

Frage: Und wie haben die Teilnehmenden auf den Koffer reagiert?

J.K.: Nach anfänglicher Skepsis war starkes Interesse der Teilnehmenden vorhanden. Nahezu alle Gäste besuchten unseren Thementisch und erkundigten sich nach weiteren Details, wie z.B. den genauen Schulungsinhalten und dem damit verbundenen Zeitplan.

Frage: Wer und wie viele können so eine Schulung besuchen? Was sollte man mitbringen?

J.K.: Einige Teilnehmenden erkundigten sich, ob unser Schulungsformat lediglich für Azubis angeboten wird. Daraufhin erläuterten wir, dass ein Tandem aus Ausbildern und Azubis die optimale Variante darstellt.

Michael Trommen: Außerdem stellten sich einige die Frage, wie viele Personen pro Koffer geschult werden können. Unser Konzept sieht zwar im besten Fall zwei Personen pro Koffer vor, aber auch eine Personengruppe von bis zu vier Personen kann geschult werden.

Auch die Frage, ob während der Schulung eigenes Equipment genutzt werden kann, wurde oftmals gestellt. Wir erklärten, dass dies grundsätzlich kein Problem sei. Wir verwiesen darauf, dass es von Vorteil sei, das Equipment, zumindest während der Schulung, einheitlich zu halten. Die Hardware aus dem Koffer garantiert eine von Hardwarestörungen befreite Lernumgebung.

Frage: Wurden weitere Verabredungen getroffen?

M.T.: Fast jedes Gespräch endete mit der Verabredung zu einem Schulungstermin. Zwei Unternehmen erkundigten sich nach In-House-Schulungen mit jeweils 10 Teilnehmern, bestehend aus Ausbildern und Auszubildenden die im März 2019 stattfinden sollen.

Frage: Dürfen wir uns auf weitere Veranstaltungen freuen?

J.K.: Am 11.04.2019 wird im Rahmen des Projektes Ausbildung 4.0 ein Workshop stattfinden, bei dem unser d.a.v.i.t.-Konzept das zentrale Thema ist. Viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden sich dieser Veranstaltung anschließen.

Frage: Das hört sich nach einer positiven Erfahrung an, wie war die Resonanz?

J.K.: Insgesamt war die Resonanz zu unseren Konzepten noch sehr viel positiver als erwartet und wir bedanken uns bei den Kollegen von Ausbildung 4.0, dass wir unser d.a.v.i.t.-Konzept in diesem Rahmen vorstellen durften.

Was d.a.v.i.t. im Einzelnen bedeutet und welche Komponenten der Medienkoffer beinhaltet, erfahren Sie in unserem Erklärfilm (produziert von DEKRA Media)

„Fit in Ausbildung; Perspektive 4.0!“ wird von der Gesellschaft für berufliche Förderung in der Wirtschaft e.V. (GBFW) durchgeführt und ist unser Netzwerkpartner. 

Bildquelle: Fit in Ausbildung; Perspektive 4.0! 

 

App des Monats – MeinVokabular hilft beim Deutschlernen

Viele Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund möchten arbeiten oder einen Beruf erlernen, doch oft hapert es an den Sprachkenntnissen. Mit der kostenlos App MeinVokabular kann man sich ganz einfach sein eigenes Sprachlexikon aufbauen, dass besonders hilfreich ist, wenn schwierige Fachbegriffe zu erlernen sind. Jedes unbekannte Wort kann bebildert und vertont werden. Außerdem ist es möglich, den Begriff auf Deutsch und in der jeweiligen Muttersprache zu beschreiben. Natürlich kann man die App auch dazu nutzen, um beispielsweise Fachbegriffe auf Englisch zu lernen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die App wurde von der Handwerkskammer für Mittelfranken entwickel. Sie ist als iOS und Android-Version in den jeweiligen App-Stores verfügbar.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Arbeitskreis Digitalisierung „Finanzierung von Digitalisierungsmaßnahmen für KMU“

Am 18.09.2019 lud der Arbeitskreis Digitalisierung zum Thema „Finanzierung von Digitalisierungsmaßnahmen für KMU“ nach Schwerin ein. Kernfrage war: welche Möglichkeiten gibt es für klein- und mittelständische Unternehmen, Digitalisierungsprozesse zu finanzieren? Der Einladung folgten rund 25 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Über die vielfältigen Förderprogramme informierten Frauke Hilgemann aus dem Wirtschaftsministerium, Thomas Born von der ECOVIS Hanseatische Mittelstandberatung GmbH & Co. KG. und Susan Springer von MANDARIN MEDIEN Gesellschaft für digitale Lösungen mbH. Frauke Hilgemann stellte dabei die Vielzahl der landesweiten Förderprogramme vor. Alle Teilnehmer erhielten dazu die druckfrische „Förderfibel“ als Nachschlagewerk, die Sie hier digital herunterladen können.

Arbeitskreis Digitalisierung im Haus am See in Schwerin

Thomas Born und Susan Springer berichteten aus ihrem Berateralltag und konnten mit ihren Praxisbeispielen die Förderprogramme „unternehmensWert:Mensch plus“ und „go digital“ anschaulich darstellen und aufzeigen, welcher Aufwand, aber auch welcher Mehrwert als Unternehmen zu erwarten ist. Der bürokratische Aufwand ist dabei erstaunlich gering, denn der Großteil übernimmt der zertifizierte Berater. Das Unternehmen kann sich damit auf die inhaltliche Lösung konzentrieren und wird dabei im Entscheidungsprozess durch den Berater unterstützt und begleitet.

Wir vom Arbeitskreis Digitalisierung hoffen, wir konnten Licht in den Dschungel der Fördermöglichkeiten bringen und das Interesse auf die vielfältigen Förderprogramme wecken. Gerne können Sie die Präsentationsunterlagen zur Veranstaltung über Anja Kirchner (kirchner@uv-mv.de) anfordern.

UV-Ausbildertrainingscamp am 28.08.2018 im TGZ/Schwerin

Am 28.08.2018 lud das Regionalteam Mecklenburg-Vorpommern zum  ersten UV-Ausbildertrainingscamp ins Technologie- und Gewerbezentrum nach Schwerin ein. Das digitale Medien die „klassische“ Ausbildung und Lehre optimal ergänzen und attraktiver gestalten, davon konnten sich insgesamt 35 Teilnehmer überzeugen. Auf dem Programm standen drei Workshops rund um das Digitale Lehren und Lernen, ein Experimentierraum zu VR und 3D-Druck sowie eine Führung durch das Hacklabor. So berichtete Julia Jenzen in ihrem Workshop, welche Anforderungen, die neue Generation Z an  Unternehmen stellen und welche Auswirkung, das wiederum auf das Azubi-Recruiting 4.0 hat.  Anja Kirchner gab in ihrem Workshop Tipps zum digitalen Lehren und Lernen und stellte verschiedene Apps vor, darunter: MeinVokabular, Explaineverything und Canva. Julia Hastädt berichtete wiederum aus ihrem Schulalltag. Sie gab zudem Tipps zur Organisation  und Gestaltung des Unterrichts und zeigte das anhand der Apps: OneNote, Notability, Tutory und Tweedback

Das Digi-Starterkit

Ein besonderes Highlight des UV-Ausbildertrainingscamps war das „Digi-Starterkit„, das jeder Teilnehmer zu Beginn der Veranstaltung erhielt. Darin enthalten sind u.a. USB-Stick, VR-Brille, Handystativ und ein Begleitheft. Das „Digi-Starterkit“ soll den Telilnehmern helfen, die gesammelten Ideen und getesteten Apps aus dem UV-Ausbildertrainingscamp auch später im eigenen Unternehmen und Unterricht einzusetzen.

Ein herzliches Dank an alle Teilnehmenden sowie an #medien_lehrerin Julia Hastädt, die Jungs von #CloudBurgers , die den Experimentierraum betreuten und an das #Hacklabor. Es war ein spannender Tag!

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#Wirtschaft4.0 braucht #Bildung4.0 💪 #vierpunkteins #DigitalesLehren #DigitalesLernen #UVNorddeutschland

 

 

 

Bestandsaufnahme zur Digitalisierung im beruflichen Lernen

75 Interviews mit Ausbildungsbetrieben, Einrichtungen der beruflichen Bildung sowie Berufsschulen wurden in den drei Regionalclustern bis Mai 2018 geführt. Die Auswertungen ergeben ein interessantes Bild über den Einsatz digitaler Technologie für das berufliche Lernen und die unterschiedlichen Bedarfe wie Situationen in den Betrieben.

Zum Ergebnisbericht: Bestandsaufnahme Digitalisierung im beruflichen Lernen – vierpunkteins 2018

Arbeitskreis Digitalisierung/Personalwesen zum Thema „Azubi-Recruiting 4.0“ vom 19.06.2018

Das Thema Fachkräfte wurde auch bei unserem Arbeitskreis Digitalisierung/Personalwesen zum Thema „Azubi-Recruiting 4.0“ aufgegriffen. Ca. 40 Teilnehmer trafen sich hierzu in den Räumlichkeiten der Firma EGGER Holzwerkstoffe Wismar GmbH & Co. KG. Nach der Begrüßung durch den Hausherrn Ralf Lorber stellte Julia Jenzen vom Verband eine vom UV gestartete Kurzumfrage zur Generation Z (geboren zwischen 1995 – 2010) vor, bei der vorab 27 Schüler unterschiedlicher Schulen befragt wurden. Fazit dieser Umfrage ist, dass etwa die Hälfte der befragten Schüler anstreben, eine Ausbildung nach der Schulzeit zu beginnen und ca. 30 % wissen noch nicht, was sie nach der Schule machen wollen. Fazit dieser Umfrage: die große Chance der Ausbildungsberufe! Umkehrschluss: Potential zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in unserer Region ist vorhanden.

// Generation Z: die neue Azubi-Generation  

Die junge Generation Z, der zwischen 1995 und 2010 Geborenen, sind die sogenannten Digital Natives. Von Kindesbeinen an sind sie es gewohnt, eine Flut von digitalen Informationen zu verarbeiten – und das 24-Stunden am Tag. Ihre Aufmerksamkeitsspanne von 7s ist sehr gering. Was bedeutet das für das Recruiting? Moderne Stellenanzeigen über das digitale schwarze Schulbrett oder Bewerbungsmöglichkeiten per Kurzvideo sind eine Möglichkeit. Thomas Hoppe von Schülerkarriere berichtete über sein Azubi-Portal „Schülerkarriere“, welches mittlerweile 4,5 Mio. User verzeichnet, die Jobs direkt per App auf ihr Smartphone erhalten können. Digital ging es sodann auch mit dem nächsten Referenten Thomas Paucker von JobUFO weiter: das 40-Sekunden-Bewerbungsvideo via App anstatt die „heilige Dreifaltigkeit“ der Bewerbungsmappe für die App-affine Generation Z. Selfie-geübte Azubianwärter können sich so mittels Video auf Stellenanzeigen der Unternehmer direkt bewerben. Anschließend informierte Doreen Heydenbluth-Peters vom Unternehmerverband über das Studienabbrecher-Projekt „ask for change II“, das in Kooperation mit der Hochschule Wismar und der Universität Rostock stattfindet. Fast jeder 3. Student bricht sein Studium ab, ein Drittel davon entscheidet sich für eine Ausbildung. Wie man diese Gruppe für sein Unternehmen begeistert? Dazu hat Doreen Heydenbluth-Peters vom Projekt „ask for change II“ tolle Anregungen gegeben. Tipp: 21.09.2018 Karrierenavigator in Wismar besuchen – als Aussteller oder Besucher.

// Best Practice Azubi-Recruiting 4.0

Ausbildungsmarketing, das junge Menschen begeistert und gleichzeitig Eltern und Lehrer umfassend informiert. Das zeigte uns eindrücklich Manuela Treschuk – Personalreferentin von EGGER Holzwerkstoffe Wismar GmbH & Co. KG. Ein Blick auf die Homepage lohnt sich! Zu guter Letzt führte Mirko Graitzsch als Ausbildungsleiter durch die Werks- und Produktionshallen und stellte die Azubi-Lehrwerkstatt vor.

 

 

Ist Netzwerken im Business nützlich oder nicht? Was bringt es wirklich?

Das fragt sich unsere Kollegin Miriam Sowa und möchte Ihre Meinung dazu haben. Ausgerechnet in einem Netzwerktreffen entstand die Idee, diese Frage genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das Verbundprojekt „vierpunkteins“ besteht selbst aus drei Regionalclustern, dessen Struktur aus den Netzwerken mit anderen Betrieben und Projekten aufgebaut ist. Netzwerken im Business ist für uns also durchaus nützlich, aber was denken Sie dazu?

Hier geht’s zur Umfrage inklusiver Gewinnchancen auf Einkaufsgutscheine und Security Paketen!

Warum die Studie entwickelt wurde und was sie bringen soll, erfahren Sie hier.

Bild: Sowa Consult

E-Learning: State of the Art

Einen Überblick über die wichtigsten Werkzeuge im E-Learning bietet unser vierpunkteins-Netzwerkpartner und Experte Dr. Lutz Goertz vom mmb Institut. In der beruflichen Aus- und Weiterbildung spielen unterschiedliche Tools für das onlinegestützte Lernen eine immer größere Rolle und sind vielerorts schon eine Selbstverständlichkeit.

Was ist gegenwärtig State of the Art?

Schauen Sie sich dazu unseren 7-minütigen Erklärfilm (by DEKRA Media) auf Learning Insights an:

https://www.learning-insights.de/wp-content/uploads/2018/07/4punkt1-e_learning-goertz.mp4?id=1 (externer Link)

Moderierte Erklärfilme – worauf kommt es an?

Erklärfilme werden immer beliebter, denn sie dienen als praktische Hilfe, um Sachverhalte gut verständlich darzustellen. Sie kommen auch in betrieblichen Digitalisierungsprozessen und kurzen Lernsequenzen zum Einsatz.

Die Anwenderinnen und Anwender können orts- und zeitungebunden – also „in aller Ruhe“ – Informationen aufnehmen. Doch wie funktioniert ein professioneller Erklärfilm und was zeichnet ihn aus?

Schauen Sie sich dazu unser Erklärvideo (by DEKRA Media) auf Learning Insights an:

https://www.learning-insights.de/wp-content/uploads/2018/07/sonja-praxismodul.mp4?id=0 (externer Link)