Digitales Personalercamp 2021: Arbeitswelt goes digital

Die Arbeitswelt ist im Wandel und das nicht erst seit Corona. Technik, digitale Tools und Home-Office revolutionieren unseren Arbeitsalltag. 4 Workshops, eine kleine Sporteinheit und Austausch standen daher auf unserem Programm. Rund 60 Interessierte folgten dem Aufruf in unser digitales Personalercamp. Und so ging es um arbeitsrechtliche Fragen rund um Home-Office vs. Mobiles Arbeiten, digitales betriebliches Gesundheitsmanagement, aber auch um Führen & Motivieren auf Distanz und digitale Tools wie Zoom & Mural. Spannende Gespräche entstanden, denn jeder hatte etwas aus seinem Alltag zu berichten – und auch wertvolle Tipps und Tricks wurden geteilt. Damit beweist sich einmal mehr, Schwarmintelligenz bringt alle weiter.

Zum Abschluss gab es noch eine lockere Abschlussrunde auf Wonder, einer von einem deutschen Start Up entwickelten Plattform. Fast wie im echten Leben, am Stehtisch – nur hier im digitalen Raum, konnten sich die Teilnehmenden unkompliziert austauschen. Und damit zeigt sich, dass Netzwerken auch sehr gut digital möglich ist.

Vielen Dank an Tim Bräuer von concept plus, Raymund Heuzeroth mit dem ZMV-Team und an unsere Verbandsjuristin Carolin Hegewald vom Unternehmerverband für die tollen Beiträge. Wir planen derweil die nächste Runde!

Für alle die, die nicht dabei waren, haben wir das Programm auf einer digitalen Pinnwand aufbereitet – inklusive der Camp-Tipps aus der Runde: https://bit.ly/39kIzW0.

Teilen ist erwünscht!

#sharingiscaring #teamspirit

Ausbildung neu denken! Unser Ausbildertrainingscamp 2020

„Ausbildung neu denken“ war Motto unseres diesjährigen Ausbildertrainingscamp 2020. Nicht nur Corona zeigt, Ausbildung muss neu gedacht werden! Über 30 Interessierte aus Aus- und Weiterbildung folgten unserem Aufruf. Vier verschiedene Workshops rund um Ausbildung, aber auch Erfahrungsaustausch und Netzwerken standen auf unserer Camp-Agenda. 


#Rolle des Ausbildungspersonals

Welche Kompetenzen braucht das Ausbildungspersonal 4.0 und wie können diese entwickelt werden? Dazu diskutierten wir mit Sabine Wurzel und Dr. Wolfgang König vom Bildungswerk der Wirtschaft gGmbH. Fest steht: die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und stellt damit neue Anforderungen an Unternehmen und Beschäftigten – besonders an das Ausbildungspersonal, die für die Fachkräfte von morgen verantwortlich sind. Doch vor allem für sie ist das nicht selten eine zeitliche, personelle und finanzielle Herausforderung. Hier bietet das Projekt Netzwerk Q 4.0 für Unternehmen kostenlose Unterstützung und Beratung an. Als Ansprechpartner für die Region Westmecklenburg helfen die beiden bei der Analyse der Ausbildungsprozesse und Ermittlung der Kompetenzbedarfe, entwickeln passgenaue Weiterbildungsformate und fördern den regionalen und bundesweiten Austausch – wie z.B. beim nächsten digitalen Netzwerktreffen am 5. November 2020!

#Azubi-Recruiting

Wie kann modernes Azubi Recruiting aussehen? Das zeigten eindrucksvoll Anne Stapf und Albina Makolli von IMBSE GmbH in ihrem Workshop „Sway als kreatives Präsentationstool für die Ausbildung“. Doch was ist Sway? Sway ist eine neue kostenlose Software aus der Microsoft Office Familie und funktioniert ähnlich wie PowerPoint, bietet jedoch die Möglichkeit interaktive Präsentationen, Berichte und vieles mehr zu gestalten. So ist es in wenigen Schritten möglich, eine animierte Stellenausschreibung zu erstellen und auf die eigene Homepage zu integrieren. Wie das aussehen kann, zeigt das Sway-Beispiel des Gartenbaubetriebes Hanka aus Kempen/NRW. Darüber hinaus bietet das Team viele weitere kostenlose digitale Workshops an – ein Klick auf das Projekt add on lohnt sich definitiv!

#Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung ist in der Ausbildung eher ein untergeordnetes Thema. Das Bewegung, Ernährung, Stress und Sucht aber wichtige Themen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind, ist unbestritten. Nadja Arp von VIRTUS – Institut für neue Lehr- und Lernmethoden stellte als Kampagnenleiterin die neue kostenlose Plattform „DigiMoveMe“ vor. Die Idee zur digitalen Gesundheitsförderung für Azubis ist übrigens einmalig im Bundesgebiet. Auszubildende können hier nicht nur Informationen zu Gesundheitsthemen erhalten, sondern sich in der Mittagspause mit Thaiboxweltmeister Rateb Hatahet fit halten.  Dazu hat das Team mit ihm und weiteren Sportlern Kurzvideos gedreht, die zeigen wie unkompliziert sich Verspannungen lösen lassen oder welche „Kick-Moves“ helfen, schnell Stress abzubauen. Zur weiteren Motivation können die Azubis zusätzlich auf der Lernplattform „DigiMoveMe“ Punkte sammeln, an einer monatlichen Challenge teilnehmen und tolle Prämien wie Karten für Go-Kart, Wasserski oder Ticktes für die Rostocker Piranhas gewinnen! 

#Ausbildung im Home Office

Home Office für Azubis – machbar oder nicht? Das war Frage unseres letzten Workshops. Grundsätzlich sollten Auszubildende nicht im Home Office arbeiten, denn die Ausbildung hat im Unternehmen unter Anleitung und Kontrolle des Ausbildungspersonals stattzufinden. So ist es auch rechtlich im Berufsbildungsgesetz geregelt. Doch die aktuelle Lage macht es in manchen Situationen unumgänglich. Worauf rechtlich zu achten ist und wie Ausbildung im Home Office gut funktioniert, zeigten Julia Jenzen und Anja Kirchner vom Projekt „vierpunkteins – Digitales Lernen in der Aus- und Weiterbildung“ des Unternehmerverbandes. On top gab es eine Reihe an Tooltipps für das digitale Lehren und Lernen, die nicht nur im Home Office gut funktionieren, sondern natürlich auch im normalen Arbeitsalltag!


Vielen Dank an alle Referenten und die tollen Impulse! 

Gesundheit durch Corona präsenter denn je – die Zukunft des BGM ist smart

„Die Zukunft des betrieblichen Gesundheitsmanagement ist smart, gerade im Flächenland MV“, so die These von Geschäftsführer Stefan Blank und seinem Team von concept+. Wir wollten es genauer wissen und trafen uns in den neuen Räumlichkeiten in der Dankwartstraße 4, Wismar zum Interview. Dabei durften wir die digitalen Lösungen direkt ausprobieren.

Das Interview findet sich hier 👨‍💻⬇️👩‍💻 zum direkten Nachlesen.

 

5 Stunden mehr Zeit pro Woche. Und das dauerhaft!

Der Arbeitskreis Digitalisierung ging heute, am 18. Juni, zum ersten Mal online! Über Zoom trafen sich sechs interessierte Teilnehmer zum Impulsvortrag von Robert Pfitzner | „KMU-Insider“ und unserem UV-Kollegen Ronny Kempke, der in seiner Nebentätigkeit auch als „Mein Office Coach“ Unternehmen berät. Es ging um mehr Effizienz und Effektivität im analogen und digitalen Büroalltag, wir haben die Tipps der beiden Experten kurz zusammengefasst:

  1. Tagungsplanung durch cleveres Zeitmanagement.

Nutzen Sie Checklisten – analog wie digital helfen sie, den Arbeitsalltag zu managen. Die bekannte ALPEN-Methode ermöglicht zudem innerhalb von wenigen Minuten, Tagesziele zu strukturieren und zu priorisieren, ohne dabei die Motivation zu verlieren. Probieren Sie es aus!

  1. Multitasking bringt nichts!

Konzentrieren Sie sich auf eine Sache, ein Wechsel zwischen Aufgaben belastet unnötig und erhöht die Fehlerquote. Schaffen Sie sich Zeiträume, in denen Sie produktiv an einer Sache arbeiten – ohne Störung von Telefon, E-Mails oder Kollegen. Viele schwören auf die Pomodoro-Technik. Das Grundprinzip ist simpel: Phasen konzentrierter Arbeit wechseln sich ab mit regelmäßigen kurzen und längeren Pausen ab. Beispiel: 25 Minuten konzentriertes Arbeiten – 5 Minuten Pause – wieder 25 Minuten konzentriertes Arbeiten. Monotasking statt Multitasking ist dabei die Zauberformel.

  1. Digitale Kommunikation – Fluch und Segen zu gleich.

Unser Kommunikationsverhalten hat sich dank Technik und Technologien komplett verändert, doch zeitweise stresst uns das ständig verfügbar sein. Schalten Sie daher Benachrichtigungsfunktionen von E-Mail-Programmen und Messengern am PC, Tablet und Smartphone aus. Push-Nachrichten führen unnötig zu Druck und lenken von der eigentlichen Tätigkeit ab. Wer etwas Dringendes klären will, nimmt das Telefon in die Hand. Denn digitale Textnachrichten sind nichts anderes als ein geschriebener Brief – zur Beantwortung kann und sollte man sich Zeit nehmen.

  1. Kundenorientierung ist das A und O in der Kundenakquise.

Kundenakquise ist eine der Königsdisziplin im Businessalltag. Es gibt mittlerweile viele smarte Lösungen, die helfen zeitintensive Prozesse zu automatisieren, sei es die Eingangsbestätigung, die Reminder-Mail oder die Angebotsgestaltung. Dank solcher Tools kann man sich um die wesentlichen Aufgaben kümmern und dennoch den Kunden im Blick behalten, wie beispielsweise mit dem digitalen Tool „Qwilr“.

  1. Buchhaltung smart abwickeln.

Buchhaltung gehört zu den leidigsten Aufgaben im geschäftlichen Alltag, doch auch hier gibt es digitale Lösungen, wie beispielsweise die Lösung von „lexoffice“. Kassenbelege können unkompliziert eingescannt werden und landen direkt im (digitalen) Steuerbüro. Vor allem für Selbstständige und Kleinstunternehmer eine richtige Entlastung.

  1. Netzwerk smart aufbauen.

Eine App zum Visitenkarten scannen, spart die Zeit, die man benötigt, um Kontakte in die zahlreichen digitalen Netzwerke wie LinkedIn, Xing und Co. einzupflegen. Angebunden an das eigene CRM-System können Kontakte zudem geclustert werden – beispielsweise nach Neukunde, Lieferant oder Kooperationspartner – und erleichtern damit im Nachgang das Personalisieren von E-Mails.

  1. Termine smart planen.

Terminabsprachen sind in der Regel zeitraubend. Ideal ist es, wenn Kunden und Lieferanten sich in einem digitalen System ihre passende Zeit buchen. Ein automatisierter Termin-Reminder erinnert alle an den bevorstehenden Termin. Der größte Effekt ergibt sich, wenn diese Funktion auf der eigenen Homepage integriert ist und der Zugang öffentlich ist.

  1. Betreiben Sie Wissensmanagement.

Arbeitsabläufe, Einweisungen, Programmbedienungen und Unterweisungen an digitalen Endgeräten lassen sich über Screencast direkt aufzeichnen, das spart Zeit beim Erklären von digitalen Tools, fördert die Qualität beim digitalen Arbeiten und sichert gleichzeitig wertvolles Wissen für Ihr Unternehmen.

Wir danken den Referenten für ihren tollen Input. Wir sind in der Planung einer weiteren Workshop-Reihe! Die Termine werden im Veranstaltungskalender auf www.uv-mv.de sowie in unserem Newsletter veröffentlicht. Folgen Sie uns auch gern auch auf Facebook unter „vierpunkteins“.

Vom Fachkräftemangel zum Coronacrash am Arbeitsmarkt – Kann digitale Bildung helfen?

Für die vierteljährliche Ausgabe unserer Unternehmerzeitung haben wir uns dem Thema Fachkräfte gewidmet. Die Corona-Krise hat den Arbeitsmarkt durcheinander gewirbelt, Fachkräftemangel war das bestimmende Thema der letzten Jahre. Wie sieht es jetzt aus? Kann digitale Bildung in der aktuellen Zeit helfen? Wir finden: Ja! Mehr dazu in unserem Beitrag, den Sie weiter zum kostenlos Download finden. Tipps zur Umsetzung einer Weiterbildungsstrategie gibt es gratis dazu! Sie wünschen weitere Beratung für digitale Lösungen im Bereich Aus- und Weiterbildung oder benötigen Unterstützung bei der Erstellung einer Weiterbildungsstrategie? Kontaktieren Sie uns gern: Anja Kirchner | kirchner@uv-mv.de | 0385 / 569 333.

Hackathon #wirfürschule

Wir sind immer noch ziemlich stolz, was wir beim Hackathon #wirfürschule vergangene Woche geschafft haben 👩‍💻💪👨‍💻. Schule muss sich ändern und neugedacht werden – da sind sich alle einig! Wie bringen wir Kindern bei, was sie wirklich später im Leben brauchen, welche Skills wollen wir ihnen vermitteln, wie fördern sie darüber hinaus? Wie unterstützen wir Lehrer*Innen und Schulen dabei? Wie können wir daneben außerschulische Aktivitäten einbringen? Kann die Digitalisierung helfen? Klare Antwort: Ja! Denn es gibt viele tolle Initiativen, oftmals fehlt ihnen jedoch die Sichtbarkeit.

10 wildfremde Menschen haben sich dazu Gedanken gemacht, heraus kam nach 5 Tagen 🙌🥳:
➡️SKILLS – dein Stundenplan für Leben und Schule⬅️.
Die Lösung: wenn Unterricht ausfällt oder Freistunden sind, können sich Schüler*innen in Live-Sessions mit Expert*Innen zu ganz anderen Themen austauschen wie Unternehmensgründung, Steuererklärung, Progammierung und Natur- und Umweltschutz. Die Expert*Innen werden dabei von Lehramtsstudent*innen gecoacht. Sie stellen sicher:

✔️ das Wissen schülergerecht vermittelt wird 👨‍💻👩‍🏫👩‍💻,
✔️ überlegen, wie der Expert*Inneninhalt in den bestehenden Rahmenlehrplan sinnvoll und interdiszplinär integriert werden kann 📚
✔️ und entwickeln weiterführendes Unterrichtsmaterial nach OER📑.

Gleichzeitig lernen die Junglehrer*Innen erste wichtige Erfahrungen im Umgang mit Schüler*Innen und dem digitalen Lehren & Lernen. Das Angebot des digitalen Stundenplans steht allen Schüler*innen aller weiterführenden Schulen, inklusiv, bundesweit, 24/7 und immer sicher und up to date zur Verfügung.

Dass digitales Lernen und Arbeiten bestens funktioniert, konnten wir selbst erfahren. Gemeinsam brainstormen über Miro – Teamkommunikation über Slack – synchrones Arbeiten an Dokumenten über Google Drive. Und das beste, es hat unglaublich viel Spaß gemacht – das gilt es, nun auf die Schulen zu übertragen!

Was wir uns im Einzelnen ausgedacht haben, findet sich hier in der Projektskizze⬇️. Wem die Idee gefällt, lässt gern ein Herz da. Es sind noch viele weitere tolle Idee beim Hackathon entstanden – ein Blick lohnt sich definitiv! Auch möchten wir die Idee weiterentwickeln, denn auch in Ausbildung, Studium und Weiterbildung sind Zukunftskompetenzen ein wichtiges Thema. Wie wäre es mit „SKILLS UPGRADE – dein digitaler Stundenplan für Leben und Ausbildung & Studium“? Wer Lust hat die Idee weiterzuspinnen, meldet sich gern bei Anja Kirchner, kirchner@uv-mv.de.

Vielen Dank an die Initiatoren Verena Pausder und Max Maendler sowie an das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Dorothee Bär als Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung und der Kulturministerkonferenz für die tolle Möglichkeit, sich mit anderen zu vernetzen und gemeinsam Ideen zu entwickeln! Vielen Dank auch an das tolle Team: Anja, Baris, Christian, Kelly, Hans, Helen, Patrick, Petra und Sandra! 🙏🥳

#wirfürschule
#digitalebildungfüralle

 

 

Tagesworkshop „Erklären leicht gemacht“

Zusammen mit der IQ Servicestelle „Vielfalt in der Arbeitswelt“ Westmecklenburg der VSP gGmbH laden wir Sie herzlich im Rahmen unseres Arbeitskreises Personalwesen zum Tagesworkshop „Erklären leicht gemacht“ ein:

Mittwoch, den 25.3.2020 von 9 – 15.30 Uhr (Mittag Selbstzahler)
saz – Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V., Haus 5, Ziegeleiweg 7, 19057 Schwerin

Workshop-Programm:
Abläufe erklären und Aufgaben formulieren, gehört für Anleiter*innen und Führungskräfte zum Tagesgeschäft. Für die Mitarbeitenden ist es jedoch nicht immer leicht, diese Informationen aufzunehmen, gerade wenn Sprachbarrieren oder andere Verständigungslücken bestehen. Hierbei kann es hilfreich sein, bewusst einfach zu sprechen und bei Erklärungen grafische Elemente einzusetzen. So können auch komplexe Inhalte strukturiert und verständlich vermittelt werden. Wir laden Sie ein, einfache Sprache und Visualisierung als Kommunikationsmittel kennenzulernen und Anregungen für Ihren Berufsalltag mitzunehmen. Lernen Sie u.a., wie Sie:

• klar und einfach formulieren
• Verständnis im Gespräch sichern
• komplexe Schrittfolgen und Zusammenhänge grafisch darstellen können.

Die Referent*innen sind Kathleen Löpke und Felix Block von der IQ Servicestelle „Vielfalt in der Arbeitswelt“ Westmecklenburg (VSP gGmbH). Anja Kirchner vom Projekt „vierpunkteins – Digitales Lernen in der Aus- und Weiterbildung“ wird Tipps geben, welche digitalen Tools unterstützend eingesetzt werden können.


Die Veranstaltung ist kostenfrei und ist auf max. 12 Personen begrenzt. Anmeldung bis 18.3.2020 bei Anja Kirchner unter kirchner@uv-mv.de oder telefonisch unter 0385 | 569 333.

Und Action! vierpunkteins bildet erste Bildungsinfluencer aus

Cluster MV – Wer träumt eigentlich nicht heimlich von einer Youtube-Karriere? Bildungsinfluencer sind noch rar in der bunten Influencer-Welt. Wir trafen uns daher gestern zu unserem ersten Video-Workshop im Bildungs- und Technologiezentrum bei der Handwerkskammer Schwerin. Mit dabei war Video-Experte Alexander Schult vom Lichtspiel – Medienproduktion & Bildung und führte mit Witz und Charme durch den Tag.

Muss es die professionelle Ausrüstung sein oder reicht gar ein Smartphone zum Videodreh? Eine klare Antwort gibt es dazu nicht. Abhängig von Zielgruppe, Lerninhalt, Zeit und eigenem Qualitätsanspruch gibt es verschiedene Möglichkeiten, Wissen zu vermitteln. Das wichtigste beim Videodreh ist die Idee. Man kennt es von sich selbst am besten, wann schaltet man nicht ab? Wenn etwas Lustiges, Spannendes oder Originelles passiert. Daher steht Drehbuch schreiben an erster Stelle. Grundkenntnisse in Film- und Schnitttechnicken, Ton und Beleuchtung sind ebenfalls hilfreich – und dann kann es auch schon losgehen mit der Videoproduktion. Dank Alexander Schult gab es wertvolle Profi-Tipps on topp. Unser erstes eigenes Video hatten wir somit in zwei Stunden fertig gescripted, gefilmt und geschnitten im Kasten. 

Wer ebenfalls Bildungsinfluencer werden möchte, kann sich gerne bei Anja Kirchner unter kirchner@uv-mv.de melden. Es sind weitere Video-Workshops geplant.