Auszubildende mit an Bord nehmen

Fortbildung zu Onboarding-Strategie, Ausbilder-Azubikommunikation und Online-Berichtsheft

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Manchmal kracht es zwischen dem Azubi und dem Ausbildenden, aus dem „Krach“ kann sich schnell ein Rückzug aus der Ausbildungsbeziehung entwickeln. Immerhin 25% der in Deutschland eingetragenen Ausbildungsverhältnisse werden frühzeitig gelöst. Besonderes Konfliktpotenzial in der Ausbildungsbeziehung besteht in der Kommunikation und den unterschiedlichen Erwartungen zwischen den Beteiligten. Anlass für Kritik bietet zudem immer wieder die Dokumentation der Ausbildungsnachweise.

Eckdaten:
Am 8. und 9. März 2019, Blumentalstraße 108, 47798 Krefeld
Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 15 Uhr
Anmeldung bis 15. Februar per E-Mail an: lababidi@imbse-gmbh.de
Dozent/Dozentin: Tarek Lababidi und Anne Stapf
Sie erhalten nach der Fortbildung ein Zertifikat

Für wen?
Die Fortbildung des IMBSE richtet sich an Ausbildungsunternehmen und Fachkräfte der beruflichen Bildung.

Wieso kann Onboarding ein Hebel sein?
Die ersten 100 Tage in der Ausbildung sind entscheidend über den weiteren Verlauf. Mit etwas Vorbereitung und einer zu Ihrem Betrieb passenden Onboarding-Strategie beugen Sie Konflikten in der Ausbildung vor und fördern obendrein das Leistungsvermögen Ihrer Azubis.

Was hat das digitale Berichtsheft mit dem Thema zu tun?
In der Fortbildung erfahren Sie als Ausbildungsbetrieb Wissenswertes über die online-basierte Berichtsheftführung, können Vorteile sowie Nutzen einschätzen und kennen die kommunikativen Möglichkeiten mit Blick auf die Dokumentation des Ausbildungsverlaufs. Die Online-Berichtsheftführung dient zudem einer verbesserten Lernortkooperation zwischen Berufsschule und Betrieb.

Was kostet mich die Teilnahme?
Für die Pilotfortbildung am 8. und 9.3. ist die Teilnahme kostenfrei. Das Projekt vierpunkteins wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfond gefördert.

Best-Practice Beispiel aus dem Handwerk

Digitalisierung im Handwerk – wie Apps, Barcodes und Drohnen bei der Steffen Huber GmbH richtungsweisend eingesetzt werden

Das folgende Interview wurde von Julia Jenzen für die Unternehmerzeitung (UZ) des Unternehmerverbandes Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. geführt. Das vollständige Interview findet sich in der Ausgabe 4/2018 und ist als PDF verfügbar.

UZ: Herr Huber, der Dachdeckermeister ist ein traditioneller Handwerksberuf. Denken Sie, die Digitalisierung im Handwerk kann bei der Nachwuchsgewinnung ein Anreiz für junge Leute sein, diesen Beruf zu ergreifen?

Huber: Auf jeden Fall. Auch das Dachdeckerhandwerk hat stark mit dem Azubi-Mangel zu kämpfen. Der Einsatz von digitaler Technik kann Arbeitsprozesse deutlich vereinfachen und beschleunigen. Das trägt natürlich zur Attraktivitätssteigerung des Dachdeckerberufes bei. Viele Schülerinnen und Schüler, aber auch die Eltern, haben ein völlig veraltetes Bild von einem Dachdeckerbetrieb, z.B. schleppt bei uns niemand tonnenweise Dachziegel von A nach B. Warum auch, dafür gibt es Kräne. Und dabei ist es auch völlig egal, ob die Bewerber männlich oder weiblich sind. Mir ist es wichtig, den jungen Leute und ihren Eltern frühzeitig zu zeigen, wie wir mit moderner Technik heutzutage arbeiten. Oft fehlt es an der Wertschätzung und einem Grundverständnis für einen handwerklichen Beruf.

UZ: Sie sind für den VR-Innovationspreis des Handwerks 2018 nominiert. Mit welchen innovativen Ideen haben Sie Ihr Unternehmen in den letzten Jahren in Sachen Digitalisierung voran gebracht?

Huber: In den letzten drei Jahren haben wir an vielen Stellschrauben gedreht und ca. 50.000 Euro investiert. Größter Meilenstein dabei war im letzten Jahr unsere eigene App, die mit den Herstellersoftwares vernetzt ist. Dadurch kann jeder Mitarbeiter zu jeder Zeit auf Bauordner, Bilder, Zeichnungen, Aufträge und Materialbestellungen zugreifen. Die Teamkommunikation wurde dadurch ebenfalls enorm verbessert. Früher gingen viele Informationen verloren und das führte zwangsläufig zu Fehlprozessen oder Materialbestellungen wurden doppelt ausgelöst. Das ist ärgerlich und kostet Zeit und Geld. Die App speichert alle Kundendaten direkt in der Cloud. Die App wird durch ein eigens für entwickeltes Barcodesystem ergänzt. Alle Informationen sind mit einem Scan verfügbar und Papier wird immer überflüssiger. Außerdem sind wir gerade in der Testphase für die elektronische Zeiterfassung.  Wir setzen auch Drohnen ein, die direkt beim Kunden vor Ort ein Aufmaß erstellen und automatisch in die Cloud laden. Es gibt viele Ansatzpunkte, einen Handwerksbetrieb zu digitalisieren. Wichtig ist, den Anschluss nicht zu verpassen und bei Veränderungen alle Mitarbeiter mitzunehmen. Digitalisierung funktioniert nur, wenn alle mitziehen. Das komplette Unternehmen muss sich auf diesen Wandel einlassen. Aber die Erfolge sprechen am Ende für sich.

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UZ: Bis 2020 soll das Planen und Bauen mit Building Information Modeling (BIM) bundesweit zum Standard werden. Wie sehen Sie die Zukunft von BIM und wo stehen die KMU ihrer Erfahrung in M-V?

Huber: Ich denke, für die meisten klein- und mittelständischen Handwerksbetriebe ist BIM noch in weiter Ferne. Für viele Betriebe muss zunächst ein „digitales Fundament“ geschaffen werden. Zunächst sollte sich jeder um eine vernünftige Dokumentation und elektronischen Schriftverkehr kümmern – weg vom Papier und Schluss mit Zettelkram! Das betrifft auch die komplette Kundenkommunikation.  Als zweiten Schritt sollte das Rechnungswesen soweit digitalisiert werden, dass man auch von Lieferanten nur noch elektronische Rechnung erhält und diese direkt ins System eingebunden werden kann. Da kommt für viele BIM ganz weit hinten in der To-do-Liste. Ganz wichtig – BIM muss mit den branchenspezifischen Softwarelösungen kompatibel sein, ohne zusätzlichen Aufwand. Denn am Ende nützt aller Aufwand nicht, wenn nur ein Bruchteil der Gewerke BIM einsetzt. Und wenn öffentliche Aufträge als „digitale“ Ausschreibungen deklariert werden, indem man ein 200-seitiges PDF-Dokument zum Download anbietet, geht das auch am Ziel vorbei.

UZ: Spielt digitales Lernen für Sie eine Rolle?

Huber: Ja, klar. Ich selbst nutze z.B. regelmäßig Webinare. Entweder direkt von Herstellern, aber auch von anderen Anbietern. Dadurch kann ich das Lernen zeitlich individuell einplanen und muss nicht durch halb Deutschland reisen. Die Hersteller kommen aber auch regelmäßig für Software-Inhouse-Schulungen direkt zu uns oder schalten sich per Fernwartung auf unsere Systeme und schulen uns direkt am Produkt. Viele haben auch Youtube-Kanäle mit Erklärvideos oder FAQs. Die Berufsschulen hängen da leider noch etwas hinterher. Handwerklich wird meist vorbildlich gearbeitet, aber vom digitalen Lernen sind die Schulen und Ausbildungszentren häufig noch weitentfernt und können mit modernen Ausbildungsbetrieben nicht mithalten.

UZ: Wohin geht der Trend bei der Digitalisierung im Handwerk?

Huber:  Auf jeden Fall treibt die Digitalisierung die individuelle Einzelfertigung voran. Schon jetzt kann ich spezielle Bauteile in Losgröße 1 fertigen lassen und so auf konkrete Kundenwünsche eingehen. Die meisten Materialbestellungen laufen auch zunehmend über Onlineshops. Dort kann man sich seine Waren zusammenstellen und erhält direkt alle Produktdaten. Diese kann ich direkt in mein Angebot für den Kunden einbinden. Dadurch fallen leider die lokalen Großhändler immer weiter ab. Viele Hersteller bieten bereits eigene tolle Apps an. Dadurch kann ich beispielsweise vor Ort beim Kunden mit Augmented Reality simulieren, wie bestimmte Fenster eingebaut aussehen und wie sich dies auf den Lichteinfall auswirkt. Ein Flachdachhersteller hat eine App, bei der ich die Ist-Daten der Baustelle eintrage und die App schlägt mir normgerechte Lösungen vor.  

Letztendlich kann Technik die Steuerung erleichtern , aber keine Menschen ersetzen. Man muss daher auch lernen „Nein“ zu sagen und die eigenen Grenzen definieren. Wir können nicht unendlich viele Aufträge annehmen, denn am Ende sind es Menschen, die die Arbeit ausführen und Handwerker sind bekanntlich Mangelware. Daher kommt es bereits jetzt durchschnittlich zu Wartezeiten 3 – 6 Monaten und „Noteinsätze“ für Neukunden sind kaum machbar. So gut wie jeder Mensch hat einen Hausarzt, aber kaum einer einen Hausdachdecker. Und selbst wenn wir jetzt einen Run auf die Ausbildungsplätze erleben würden, fehlt es gleichzeitig an ausbildendem Personal.

Vielen Dank !

Podcast: Maker Space in Duisburg

Tüftler und Technikbegeisterte treffen sich regelmäßig im Maker Space. Die beiden Duisburger Oliver Jantz und Florian Brors haben kürzlich den Verein Duisentrieb gegründet. Sie laden Interessierte ein, mitzumachen, ihre Geräte zu reparieren oder neue mit geringem Kostenaufwand selbst zu bauen. Hier kann man zum Beispiel einen 3D-Drucker oder eine CNC-Phräse ausprobieren. Außerdem richten sich die Angebote an Jugendliche und Auszubildende, die hierüber einen Zugang zu Technik und zur Maker-Szene finden können.

Maker Space in Duisburg (29 min.)

Das Studiogespräch wurde in Kooperation mit dem Medienforum Duisburg als lokale Radiosendung aufgezeichnet und ausgestrahlt. Moderation: Tarek Lababidi.

Oliver Jantz, Florian Brors, Tarek Lababidi (oben)

Weitere Informationen:

www.duisentrieb.de
www.du.nrw-radios.de

Arbeitskreis Digitalisierung/Personalwesen zum Thema „Azubi-Recruiting 4.0“ vom 19.06.2018

Das Thema Fachkräfte wurde auch bei unserem Arbeitskreis Digitalisierung/Personalwesen zum Thema „Azubi-Recruiting 4.0“ aufgegriffen. Ca. 40 Teilnehmer trafen sich hierzu in den Räumlichkeiten der Firma EGGER Holzwerkstoffe Wismar GmbH & Co. KG. Nach der Begrüßung durch den Hausherrn Ralf Lorber stellte Julia Jenzen vom Verband eine vom UV gestartete Kurzumfrage zur Generation Z (geboren zwischen 1995 – 2010) vor, bei der vorab 27 Schüler unterschiedlicher Schulen befragt wurden. Fazit dieser Umfrage ist, dass etwa die Hälfte der befragten Schüler anstreben, eine Ausbildung nach der Schulzeit zu beginnen und ca. 30 % wissen noch nicht, was sie nach der Schule machen wollen. Fazit dieser Umfrage: die große Chance der Ausbildungsberufe! Umkehrschluss: Potential zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in unserer Region ist vorhanden.

// Generation Z: die neue Azubi-Generation  

Die junge Generation Z, der zwischen 1995 und 2010 Geborenen, sind die sogenannten Digital Natives. Von Kindesbeinen an sind sie es gewohnt, eine Flut von digitalen Informationen zu verarbeiten – und das 24-Stunden am Tag. Ihre Aufmerksamkeitsspanne von 7s ist sehr gering. Was bedeutet das für das Recruiting? Moderne Stellenanzeigen über das digitale schwarze Schulbrett oder Bewerbungsmöglichkeiten per Kurzvideo sind eine Möglichkeit. Thomas Hoppe von Schülerkarriere berichtete über sein Azubi-Portal „Schülerkarriere“, welches mittlerweile 4,5 Mio. User verzeichnet, die Jobs direkt per App auf ihr Smartphone erhalten können. Digital ging es sodann auch mit dem nächsten Referenten Thomas Paucker von JobUFO weiter: das 40-Sekunden-Bewerbungsvideo via App anstatt die „heilige Dreifaltigkeit“ der Bewerbungsmappe für die App-affine Generation Z. Selfie-geübte Azubianwärter können sich so mittels Video auf Stellenanzeigen der Unternehmer direkt bewerben. Anschließend informierte Doreen Heydenbluth-Peters vom Unternehmerverband über das Studienabbrecher-Projekt „ask for change II“, das in Kooperation mit der Hochschule Wismar und der Universität Rostock stattfindet. Fast jeder 3. Student bricht sein Studium ab, ein Drittel davon entscheidet sich für eine Ausbildung. Wie man diese Gruppe für sein Unternehmen begeistert? Dazu hat Doreen Heydenbluth-Peters vom Projekt „ask for change II“ tolle Anregungen gegeben. Tipp: 21.09.2018 Karrierenavigator in Wismar besuchen – als Aussteller oder Besucher.

// Best Practice Azubi-Recruiting 4.0

Ausbildungsmarketing, das junge Menschen begeistert und gleichzeitig Eltern und Lehrer umfassend informiert. Das zeigte uns eindrücklich Manuela Treschuk – Personalreferentin von EGGER Holzwerkstoffe Wismar GmbH & Co. KG. Ein Blick auf die Homepage lohnt sich! Zu guter Letzt führte Mirko Graitzsch als Ausbildungsleiter durch die Werks- und Produktionshallen und stellte die Azubi-Lehrwerkstatt vor.

 

 

E-Learning: State of the Art

Einen Überblick über die wichtigsten Werkzeuge im E-Learning bietet unser vierpunkteins-Netzwerkpartner und Experte Dr. Lutz Goertz vom mmb Institut. In der beruflichen Aus- und Weiterbildung spielen unterschiedliche Tools für das onlinegestützte Lernen eine immer größere Rolle und sind vielerorts schon eine Selbstverständlichkeit.

Was ist gegenwärtig State of the Art?

Schauen Sie sich dazu unseren 7-minütigen Erklärfilm (by DEKRA Media) auf Learning Insights an:

https://www.learning-insights.de/wp-content/uploads/2018/07/4punkt1-e_learning-goertz.mp4?id=1 (externer Link)

Moderierte Erklärfilme – worauf kommt es an?

Erklärfilme werden immer beliebter, denn sie dienen als praktische Hilfe, um Sachverhalte gut verständlich darzustellen. Sie kommen auch in betrieblichen Digitalisierungsprozessen und kurzen Lernsequenzen zum Einsatz.

Die Anwenderinnen und Anwender können orts- und zeitungebunden – also „in aller Ruhe“ – Informationen aufnehmen. Doch wie funktioniert ein professioneller Erklärfilm und was zeichnet ihn aus?

Schauen Sie sich dazu unser Erklärvideo (by DEKRA Media) auf Learning Insights an:

https://www.learning-insights.de/wp-content/uploads/2018/07/sonja-praxismodul.mp4?id=0 (externer Link)

App des Monats – obob Baustellendokumentation

Mit dieser praktischen App können Sie Baustellen-Fotos synchron im Team verwalten und mit Zusatzinformationen versehen. Dabei übernimmt die App automatisch viele Eingaben, die Sie sonst manuell machen müssten, wie etwa die Zuordnung eines Fotos zu den zugehörigen Adressdaten. Über die App sind Sie außerdem jederzeit mit dem Büro verbunden und können sich problemlos mit anderen Gewerken vernetzen. Somit unterstützt Sie die App bei der notwendigen, aber zeitintensiven Baustellendokumentation, sodass Sie sich Ihrem Tagesgeschäft widmen können – Denn Zeit ist bekanntlich Geld.

Obob ist im Google Play-Store kostenlos verfügbar (eine IPhone-App folgt in Kürze).

Hier gehts zum Download

Weitere Informationen hier

Berufserkundung in 360 Grad

Dein erster Tag, so nennt sich ein Berufsorientierungsangebot, mit dessen Hilfe Neugierige Ausbildungsumgebungen realitätsnah erkunden können. Die ca. dreiminütigen Filme sind so produziert, dass die Betrachter mit einer VR-Brille (auch ohne geht’s) Einblicke in den Ausbildungsalltag von Unternehmen erhalten. Adressiert werden Schülerinnen und Schüler sowie Betriebe, die sich auf diesem Wege als Ausbildungsunternehmen präsentieren möchten.

www.deinerstertag.de

Die SchulePLUS GmbH ist ein Sozialunternehmen aus Berlin.

Corporate Designer

Ein ordentliches Logo oder sogar ein vollständiges Corporate Design ist für jeden, der auf sich aufmerksam machen möchte ein Muss. Normalerweise ist eine gute Arbeit in diesem Bereich nicht aus der Portokasse zu bezahlen. Das Internet hat in diesem Bereich ein breit gefächertes Angebot an Online-Ausschreibungen. Doch diese sind mit Vorsicht zu geniessen, da es immer wieder zu Copyrightverletzungen kommen kann oder viele versteckte Kosten lauern.

Durch unsere Schulung in NRW werden Teilnehmende über die Gefahren aufgeklärt und in die korrekte Benutzung eingewiesen. Der Betrieb kann so gefahrlos die neuen Medien handhaben und hat den Experten im eigenen Haus.

Interessiert? Nehmen Sie für weitere Fragen Kontakt auf und vereinbaren einen Schulungstermin: kutscha@handwerk-duisburg.de oder trommen@handwerk-duisburg.de

d.a.v.i.t. der mobile Medienkoffer

Mit dem mobilen Medienkoffer d.a.v.i.t. – steht für „digital audio video introduction toolkit“ – werden Auszubildende befähigt, kurze Filmbeiträge über ihren Ausbildungsalltag eigenständig zu produzieren.

Nach einer eintägigen Schulung wissen die Auszubildenden um die wichtigsten Funktionen, wie Aufnahme mit der Action-Cam, Übertragung auf den Rechner sowie die Schritte der Nachbearbeitung von Bild und Sound im digitalen Schnitt. Und was bei den Aufzeichnungen in Sachen Datenschutz und Bildrechte zu beachten ist. Auf diesem Weg setzen sich die angehenden Fachkräfte mit ihrer beruflichen Lernumgebung kreativ auseinander und informieren Gleichaltrige über Aspekte ihrer betrieblichen Ausbildung.

Das mediendidaktische Konzept d.a.v.i.t. aus dem Cluster NRW wird zuzeit erprobt und weiterentwickelt. Erste Rückmeldungen von teilnehmenden Azubis und Betrieben sind sehr positiv. Entsprechend freut sich das Team über eine hohe Nachfrage.

Hier ein Erklärvideo zu d.a.v.i.t., produziert vom Projektpartner DEKRA Media GmbH.

Was ist alles drin?

Bild: Bildungszentrum Handwerk Duisburg

d.a.v.i.t. beinhaltet: Action-Cam, Laptop, Software, Microfon, Audiodatenbank mit lizenzfreier Musik, Datenschutz-Dokumente