App des Monats – MeinVokabular hilft beim Deutschlernen

Viele Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund möchten arbeiten oder einen Beruf erlernen, doch oft hapert es an den Sprachkenntnissen. Mit der kostenlos App MeinVokabular kann man sich ganz einfach sein eigenes Sprachlexikon aufbauen, dass besonders hilfreich ist, wenn schwierige Fachbegriffe zu erlernen sind. Jedes unbekannte Wort kann bebildert und vertont werden. Außerdem ist es möglich, den Begriff auf Deutsch und in der jeweiligen Muttersprache zu beschreiben. Natürlich kann man die App auch dazu nutzen, um beispielsweise Fachbegriffe auf Englisch zu lernen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die App wurde von der Handwerkskammer für Mittelfranken entwickel. Sie ist als iOS und Android-Version in den jeweiligen App-Stores verfügbar.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Arbeitskreis Digitalisierung „Finanzierung von Digitalisierungsmaßnahmen für KMU“

Am 18.09.2019 lud der Arbeitskreis Digitalisierung zum Thema „Finanzierung von Digitalisierungsmaßnahmen für KMU“ nach Schwerin ein. Kernfrage war: welche Möglichkeiten gibt es für klein- und mittelständische Unternehmen, Digitalisierungsprozesse zu finanzieren? Der Einladung folgten rund 25 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Über die vielfältigen Förderprogramme informierten Frauke Hilgemann aus dem Wirtschaftsministerium, Thomas Born von der ECOVIS Hanseatische Mittelstandberatung GmbH & Co. KG. und Susan Springer von MANDARIN MEDIEN Gesellschaft für digitale Lösungen mbH. Frauke Hilgemann stellte dabei die Vielzahl der landesweiten Förderprogramme vor. Alle Teilnehmer erhielten dazu die druckfrische „Förderfibel“ als Nachschlagewerk, die Sie hier digital herunterladen können.

Arbeitskreis Digitalisierung im Haus am See in Schwerin

Thomas Born und Susan Springer berichteten aus ihrem Berateralltag und konnten mit ihren Praxisbeispielen die Förderprogramme „unternehmensWert:Mensch plus“ und „go digital“ anschaulich darstellen und aufzeigen, welcher Aufwand, aber auch welcher Mehrwert als Unternehmen zu erwarten ist. Der bürokratische Aufwand ist dabei erstaunlich gering, denn der Großteil übernimmt der zertifizierte Berater. Das Unternehmen kann sich damit auf die inhaltliche Lösung konzentrieren und wird dabei im Entscheidungsprozess durch den Berater unterstützt und begleitet.

Wir vom Arbeitskreis Digitalisierung hoffen, wir konnten Licht in den Dschungel der Fördermöglichkeiten bringen und das Interesse auf die vielfältigen Förderprogramme wecken. Gerne können Sie die Präsentationsunterlagen zur Veranstaltung über Anja Kirchner (kirchner@uv-mv.de) anfordern.

UV-Ausbildertrainingscamp am 28.08.2018 im TGZ/Schwerin

Am 28.08.2018 lud das Regionalteam Mecklenburg-Vorpommern zum  ersten UV-Ausbildertrainingscamp ins Technologie- und Gewerbezentrum nach Schwerin ein. Das digitale Medien die „klassische“ Ausbildung und Lehre optimal ergänzen und attraktiver gestalten, davon konnten sich insgesamt 35 Teilnehmer überzeugen. Auf dem Programm standen drei Workshops rund um das Digitale Lehren und Lernen, ein Experimentierraum zu VR und 3D-Druck sowie eine Führung durch das Hacklabor. So berichtete Julia Jenzen in ihrem Workshop, welche Anforderungen, die neue Generation Z an  Unternehmen stellen und welche Auswirkung, das wiederum auf das Azubi-Recruiting 4.0 hat.  Anja Kirchner gab in ihrem Workshop Tipps zum digitalen Lehren und Lernen und stellte verschiedene Apps vor, darunter: MeinVokabular, Explaineverything und Canva. Julia Hastädt berichtete wiederum aus ihrem Schulalltag. Sie gab zudem Tipps zur Organisation  und Gestaltung des Unterrichts und zeigte das anhand der Apps: OneNote, Notability, Tutory und Tweedback

Das Digi-Starterkit

Ein besonderes Highlight des UV-Ausbildertrainingscamps war das „Digi-Starterkit„, das jeder Teilnehmer zu Beginn der Veranstaltung erhielt. Darin enthalten sind u.a. USB-Stick, VR-Brille, Handystativ und ein Begleitheft. Das „Digi-Starterkit“ soll den Telilnehmern helfen, die gesammelten Ideen und getesteten Apps aus dem UV-Ausbildertrainingscamp auch später im eigenen Unternehmen und Unterricht einzusetzen.

Ein herzliches Dank an alle Teilnehmenden sowie an #medien_lehrerin Julia Hastädt, die Jungs von #CloudBurgers , die den Experimentierraum betreuten und an das #Hacklabor. Es war ein spannender Tag!

👩‍🏫👩‍🔧

#Wirtschaft4.0 braucht #Bildung4.0 💪 #vierpunkteins #DigitalesLehren #DigitalesLernen #UVNorddeutschland

 

 

 

Arbeitskreis Digitalisierung/Personalwesen zum Thema „Azubi-Recruiting 4.0“ vom 19.06.2018

Das Thema Fachkräfte wurde auch bei unserem Arbeitskreis Digitalisierung/Personalwesen zum Thema „Azubi-Recruiting 4.0“ aufgegriffen. Ca. 40 Teilnehmer trafen sich hierzu in den Räumlichkeiten der Firma EGGER Holzwerkstoffe Wismar GmbH & Co. KG. Nach der Begrüßung durch den Hausherrn Ralf Lorber stellte Julia Jenzen vom Verband eine vom UV gestartete Kurzumfrage zur Generation Z (geboren zwischen 1995 – 2010) vor, bei der vorab 27 Schüler unterschiedlicher Schulen befragt wurden. Fazit dieser Umfrage ist, dass etwa die Hälfte der befragten Schüler anstreben, eine Ausbildung nach der Schulzeit zu beginnen und ca. 30 % wissen noch nicht, was sie nach der Schule machen wollen. Fazit dieser Umfrage: die große Chance der Ausbildungsberufe! Umkehrschluss: Potential zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in unserer Region ist vorhanden.

// Generation Z: die neue Azubi-Generation  

Die junge Generation Z, der zwischen 1995 und 2010 Geborenen, sind die sogenannten Digital Natives. Von Kindesbeinen an sind sie es gewohnt, eine Flut von digitalen Informationen zu verarbeiten – und das 24-Stunden am Tag. Ihre Aufmerksamkeitsspanne von 7s ist sehr gering. Was bedeutet das für das Recruiting? Moderne Stellenanzeigen über das digitale schwarze Schulbrett oder Bewerbungsmöglichkeiten per Kurzvideo sind eine Möglichkeit. Thomas Hoppe von Schülerkarriere berichtete über sein Azubi-Portal „Schülerkarriere“, welches mittlerweile 4,5 Mio. User verzeichnet, die Jobs direkt per App auf ihr Smartphone erhalten können. Digital ging es sodann auch mit dem nächsten Referenten Thomas Paucker von JobUFO weiter: das 40-Sekunden-Bewerbungsvideo via App anstatt die „heilige Dreifaltigkeit“ der Bewerbungsmappe für die App-affine Generation Z. Selfie-geübte Azubianwärter können sich so mittels Video auf Stellenanzeigen der Unternehmer direkt bewerben. Anschließend informierte Doreen Heydenbluth-Peters vom Unternehmerverband über das Studienabbrecher-Projekt „ask for change II“, das in Kooperation mit der Hochschule Wismar und der Universität Rostock stattfindet. Fast jeder 3. Student bricht sein Studium ab, ein Drittel davon entscheidet sich für eine Ausbildung. Wie man diese Gruppe für sein Unternehmen begeistert? Dazu hat Doreen Heydenbluth-Peters vom Projekt „ask for change II“ tolle Anregungen gegeben. Tipp: 21.09.2018 Karrierenavigator in Wismar besuchen – als Aussteller oder Besucher.

// Best Practice Azubi-Recruiting 4.0

Ausbildungsmarketing, das junge Menschen begeistert und gleichzeitig Eltern und Lehrer umfassend informiert. Das zeigte uns eindrücklich Manuela Treschuk – Personalreferentin von EGGER Holzwerkstoffe Wismar GmbH & Co. KG. Ein Blick auf die Homepage lohnt sich! Zu guter Letzt führte Mirko Graitzsch als Ausbildungsleiter durch die Werks- und Produktionshallen und stellte die Azubi-Lehrwerkstatt vor.